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Do, 14. Juni 2012
Besuch des Bundes -
ministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung
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Di, 22. Mai 2012
Vortragsabend mit VdRBw und KAS
"Die Bundeswehr der Zukunft aus
der Sicht des Wehrbeauftragten"
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Mo, 21. Mai 2012
Besuch
der Botschaft der
Republik Italien
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Di, 24. April 2012
Eigenbericht zum Vortrag
"Der arabische Frühling und die Situation in Syrien"
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Veröffentlichung ES 06/2009 |
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Aufbruchstimmung
im Landesbereich VII
Im Landesbereich VII gibt es derzeit
viel Bewegung. Beschränkte sich noch vor Jahresfrist das Angebot an
sicherheitspolitischer Öffentlichkeitsarbeit lediglich auf die drei
Sektionen Halle, Potsdam und König Wusterhausen, hat sich die Zahl
an aktiven Sektionen mittlerweile mehr als verdoppelt. Nachdem es
bereits im November 2008 gelang, die Sektion Erfurt zu reaktivieren,
wurden Anfang 2009 auch in Dresden und Strausberg neue
Sektionsleiter gefunden und mit der Wiederbelebung ihrer Sektionen
betraut. Besonders erfreulich ist, dass diese neuen Sektionen
bereits ihre Informationsarbeit aufgenommen haben.
Brandaktuell ist dagegen die
Reaktivierung der Sektion Magdeburg. Mit Joachim- Friedrich
von Witten ist es dem Landesbereich VII gelungen, einen neuen
Sektionsleiter für die seit einigen Jahren ruhende Sektion Magdeburg
zu gewinnen. Der vielfach engagierte Rechtsanwalt und Major der
Reserve aus Biederitz bei Magdeburg hat sich bereit erklärt, dieses
fordernde Ehrenamt mit sofortiger Wirkung zu übernehmen. Er wird
sich in den nächsten Monaten der Aufgabe widmen, Gleichgesinnte für
eine aktive Mitarbeit zu gewinnen, um in der Landeshauptstadt
Sachsen-Anhalts möglichst schnell wieder eine tragfähige Sektion auf
die Beine stellen zu können. Daneben konzipiert der neue
Sektionsleiter bereits die Wiederaufnahme der sicherheitspolitischen
Öffentlichkeitsarbeit, bei der ihm etablierte Kooperationspartner,
wie das Landeskommando Sachsen-Anhalt der Bundeswehr sowie der
Reservistenverband der Deutschen Bundeswehr – Landesgruppe
Sachsen-Anhalt ggf. auch andere örtliche politische
Bildungsträger zur Seite stehen werden. Der Startschuss ist für die
43. Kalenderwoche 2009 geplant.
Mit der Reaktivierung der
Magdeburger Sektion hat der Landesbereich VII sein erklärtes Nahziel
verwirklicht, sich wieder in allen Landeshauptstädten des
Zuständigkeitsbereichs fest zu etablieren. Damit hat sich aber nicht
nur der Organisationsgrad der GfW in den neuen Bundesländern weiter
verdichtet, sondern mit der Zahl der Sektionen stieg auch die
Vielfalt des außen-, sicherheits- und verteidigungspolitischen
Bildungsangebots der GfW im Landesbereich VII, nachfolgend
exemplarisch dargestellt anhand aktueller Veranstaltungen der
Sektionen Dresden und Halle.
Sektion Dresden
Auch die Sektion Dresden durchlitt wegen
ungeklärter Nachfolgeregelung der Sektionsleitung eine längere Phase
der Inaktivität. Um so erfreulicher ist, dass mit Oberstleutnant a.D.d.R. Lutz Kleintges nunmehr auch in der sächsischen
Landeshauptstadt ein engagierter Sektionsleiter gefunden wurde, der
sich der ehrenamtlichen sicherheitspolitischen Öffentlichkeitsarbeit
im Sinne der Zielsetzungen der GfW verpflichtet fühlt. |
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Lutz
Kleintges bringt als sicherheitspolitischer Beauftragter des
Verbandes der Reservisten der deutschen Bundeswehr e.V.
(VdRBw) - Landesgruppe Sachsen nicht nur ein ausgeprägtes
Interesse an der Sicherheitspolitik in sein neues Ehrenamt
ein, sondern auch einen ebenso großen Erfahrungsschatz in der
sicherheitspolitischen Öffentlichkeitsarbeit. Als Beauftragter
der Bundeswehr für die zivil-militärische Zusammenarbeit (BeaBwZMZ)
im Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge, aktives
Mitglied im Deutschen Bundeswehrverband e.V. (DBwV) sowie im
VdRBw ist Kleintges zugleich ein höchst engagierter Netzwerker
mit vielfältigen Kontakten zu Bundeswehr, Politik und
Gesellschaft in seinem Wirkungsbereich und sogar darüber
hinaus. |
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Bei der Auftaktveranstaltung am 14.
Februar 2009 konnte Kleintges eine erste Kostprobe seines Könnens
abgeben. Auf dem Programm stand ein eintägiges
sicherheitspolitisches Seminars zum aktuellen Thema "Piratenjagd am
Horn von Afrika - ein neuer Auftrag für die Deutsche Marine", eine
Kooperationsveranstaltung mit der sächsischen Landeszentrale für
politische Bildung und dem VdRBw e.V. - LG Sachsen. Diese
samstägliche Veranstaltung über moderne Seeräuberei lockte über 70
Zuhörer in die Räumlichkeiten der sächsischen Landeszentrale für
politische Bildung. Als Ehrengäste konnte der neue Sektionsleiter
den Landesvorsitzenden VII, Generalleutnant a.D. Jürgen Höche, der
Kleintges bei dieser Gelegenheit offiziell zum kommissarischen
Sektionsleiter Dresden ernannte, sowie den
den Kommandeur des
Landeskommandos Sachsen, Oberst Manfred Molitor, begrüßen. Als
Mitveranstalter wurde Kleintges vom Landesvorsitzenden Sachsen des
Reservistenverbandes, Fregattenkapitän d.R. Joachim Holz,
unterstützt. |
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Kein Geringerer als der Chef
des Stabes Einsatzführungskommando, Flottillenadmiral Manfred
Hartmann, referierte über die seit Dezember 2008 unter dem
Namen „Atalanta“ im Golf von Aden und dem ostafrikanischen
Seegebiet laufende EU-Mission, einer Mission mit robustem
Mandat, an der sich neben Deutschland auch Griechenland,
Spanien und Großbritannien beteiligen. Rechtliche Fragen des
Einsatzes beantwortete Oberregierungsrat Thomas Blankenburg,
ebenfalls vom Einsatzführungskommando aus Potsdam.
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Kompetent
besetztes Podium bei der Veranstaltung in Dresden |
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Den politischen und wirtschaftlichen Hintergrund der Piraterie
stellte Aiman Mubarak von der Universität Leipzig dar, der dank
seines politik- und religions-wissenschaftlichen Ansatzes und seiner
tief greifenden Kenntnisse über Somalia die Hintergründe der
Freibeuterei verdeutlichen konnte.
Das große Interesse der Teilnehmer am Thema wurde in der
anschließenden Podi- umsdiskussion deutlich. Vor allem die
Verantwortung der Weltgemeinschaft und die Frage nach dem Schutz der
Schifffahrt nach dem Auslaufen der Mission waren Gegenstand der
Fragen aus dem Auditorium. |
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Foto: Robert Kudrass
Piratenjagd im Focus: (vlnr.)
Landesvorsitzender VdRBw, FKpt d.R.
Joachim Holz; Oberst
Manfred Molitor, Kommandeur des Landes-
kommandos;
Flottillenadrmiral Manfred Hartmann; Gfw-Landes-
vorsitzender VII, GenLt
a.D. Jürgen Höche. |
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Auch langfristig sieht Kleintges die
erfolgreiche Umsetzung des sicherheitspolitischen Bildungsauftrags
der GfW e.V. am ehesten durch den synergetischen Effekt der
Kooperation mit anderen Bildungsträgern, wie etwa der sächsischen
Landeszentrale für politische Bildung oder der Deutsch-Atlantischen
Gesellschaft e.V. sowie mit den Bundeswehrdienststellen am Standort
Dresden zu verwirklichen. Der Kommandeur des Landeskommandos
Sachsen, Oberst Manfred Molitor, hat seine Bereitschaft zu weit
reichender Kooperation mit der GfW-Sektion Dresden
bereits zugesagt. Die
Offizierschule des Heeres sowie das Militärhistorische Museum werden
dabei auch nicht außen vor bleiben. Vor diesem Hintergrund kann man
der GfW-Sektion Dresden eine erfolgreiche Zukunft prognostizieren.
Dem neuen Sektionsleiter viel Glück und Erfolg bei seiner
verantwortungsvollen und fordernden Aufgabe. |
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Sektion Halle
Vor dem Hintergrund der Endlichkeit
der natürlichen Vorkommen an Öl und Gas, den heutigen
Hauptenergieträgern, sowie drohender Angebotsengpässe durch eine
rasant wachsende Nachfrage in den Schwellenländern, hat der Wettlauf
um den Zugang zu den noch vorhandenen Ressourcen längst begonnen.
Die Abhängigkeit unserer Wirtschaft, ja unserer gesamten
Zivilisation von der Energiezufuhr macht die Frage nach der
Energieversorgungssicherheit zu einem der überragenden Themen der
aktuellen Außen- und Sicherheitspolitik. Grund genug für die Sektion
Halle, diese globale Herausforderung in den Mittelpunkt der gerade
beendeten Wintervortragsreihe 2008/2009 unter dem Leitthema
„Energiesicherheit – Energie und Sicherheit im 21. Jahrhundert“
gerückt zu haben.
Die Sektion blieb
damit bei ihrem bewährten Konzept, jeweils ein relevantes Hauptthema
aus dem Bereich der erweiterten Sicherheit in vier Vorträgen aus
verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten.
In
der Auftaktveranstaltung am 08. Oktober 2008 referierte im großen
Festsaal des Stadthauses der ausgewiesene, international anerkannte
Energiesicherheitsexperte Dr. Frank Umbach vom Centre for
European Security Strategies (CESS), München – Berlin, zum Thema
„Energiesicherheit im 21. Jahrhundert – Die verkannte Bedeutung der
zukünftigen Versorgungssicherheit“.
Dr. Frank Umbach
informierte umfassend über die strategischen Trends der
internationalen Energieversorgung sowie den geopolitischen
Risikofaktoren.
In der Folgeveranstaltung am 12. November
2008 sprach der
Politikwissenschaftler
und Energiesicherheitsexperte Dr. Oliver Geden von der Stiftung
Wissenschaft und Politik (SWP), dem Deutschen Institut für
internationale Politik und Sicherheit, Berlin, über Europas Politik
für mehr Energieversorgungssicherheit.
Dabei konzentrierte
sich der Referent zum einen auf den solidarischen Energiebinnenmarkt
als unerlässliche Vorsorge für den Krisenfall der physischen
Unterbrechung der Energielieferungen sowie auf eine gemeinsame
EU-Energieaußenpolitik mit der Zielsetzung des weiteren Auf- und
Ausbaus guter politischer Beziehungen mit den Energieproduzenten und
Transitländern sowie dem Bau strategisch bedeutsamer Pipelines.
Zwischen der sicheren Versorgung mit
Energie und dem Problem des vom Menschen
verursachten
Klimawandels besteht ein direkter Zusammenhang. Verantwortungsvolle
Energiepolitik darf sich daher nicht ausschließlich in
Versorgungssicherheit erschöpfen, sondern muss insbesondere auch der
Klimaverträglichkeit der Energieträger Rechnung tragen. Die dritte Veranstaltung am
11.02.2009 widmete sich
daher unter dem Titel „Klimapolitik und
Energieversorgungssicherheit - Zwei Seiten derselben Medaille“
einer Gegenüberstellung der beiden globalen energiepolitischen
Schwerpunktthemen Klimaschutz und Versorgungssicherheit. Dr. rer.
pol. Friedemann Müller, ebenfalls von der Stiftung Wissenschaft und
Politik (SWP), zeigte
Zielkonflikte, insbesondere
aber Zielkongruenzen auf und entwarf seine Vorstellungen einer
effizienten und nachhaltigen Energiepolitik.
In der Abschlussveranstaltung am
01.04.2009 sprach Prof. Dr. Peter Hennicke, in der
Nachfolge von Ernst Ulrich von Weizsäcker
bis zu seiner Emeritierung im Januar 2008 langjähriger Präsident des
angesehenen Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie im
Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen, zum Thema „Krisenfaktor
Öl: Abrüsten mit neuen Energien“. Professor Hennicke erläuterte in
seinem Vortrag, warum wir die energiepolitische Ressourcenwende im
Sinne einer ökologischen Modernisierung heute schaffen müssen, bevor
Ressourcenkonflikte und Klimawandel die Welt in eine globale
Katastrophe stürzen. Er stellte hierzu seine Thesen alternativer
Strategien für mehr Energieeffizienz und zum Einsatz regenerativer
Energien vor. |
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Reges Publikumsinteresse
im Stadthaus |
Dieses sicherheitspolitische Forum
zur Energiesicherheit wurde von der Sektion Halle wiederum in
bewährter Kooperation mit der Stadt Halle, dem Landeskommando
Sachsen-Anhalt der Bundeswehr und der Landesgruppe Sachsen-Anhalt
des Reservistenverbandes veranstaltet. Erstmalig mit an Bord war die
Jakob Kaiser Stiftung, ein überparteilicher Träger politischer
Bildungsarbeit für Jugendliche und Erwachsene mit
Bildungseinrichtungen in Königwinter am Rhein und in Weimar.
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Die Veranstaltungsreihe lockte
insgesamt rund 350 Zuhörer in das Stadthaus und fand darüber hinaus
ein bemerkenswertes Medieninteresse. Weiterführende Informationen
zur Wintervortragsreihe 2008/2009 können von der Homepage des
Landesbereichs VII unter „www.gfw-vii.de/sektion halle“ abgerufen
werden.
Jürgen Höche
GenLt a.D.
Landesvorsitzender
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