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„Die Verteidigungs- und Sicherheitspolitik
der Republik Estland“
Referent:
Major Agur Benno,
Heeresattaché und Stv. Verteidigungsattaché der Botschaft der
Republik Estland, Berlin
Grundsätze der Staatsverteidigung Estlands
Gefahren und
Herausforderungen
der nationalen Sicherheit als Mitglied in NATO und EU
Beziehungen mit Allierten und Nachbarn
Streitkräfte Estlands
Die
grössten Herausforderungen der estnischen Verteidigungspolitik
Welche sind die Grundzüge der Verteidigung Estlands?
Unteilbarkeit der Sicherheit
Bedürfnis für internationale Sicherheitskooperation
Gemeinsame Verteidigung der demokratischer Werte
Glaubwürdige Abschreckung
Welche Gefahren gibt es für Estland?
Direkter militärischer Konflikt
Wahrscheinlichkeit ist minimal
Unkontrollierbare
Entwicklungen in der Welt und internationale Krisen
Gefahr durch Druck von Aussen
(Geschehnisse in April 2007)
Langwierige politische, ökonomische und soziale Konsequenzen
Gefahr von Cyber-Angriffe
Gefahr des
internationalen
Terrorismus
Gefahren durch organisierte Kriminalität, human activity and
Naturkatastrophen, Gefahren sozialen und wirtschaftlichen
Ursprungs
Wie
verteidigt
sich Estland?
Internationale
Dimension
Zusammenarbeit mit
internationalen Organisationen
(NATO, EU)
Bilaterale
und
multilaterale
Zusammenarbeit
(transatlantische
Beziehungen,
Nordisch-Baltische
Zusammenarbeit)
Nationale Dimension
Struktur
der nationalen Verteidigung Estlands
Internationale
Dimensionen
NATO
Militärische
Sicherheit und
internationale Zusammenarbeit
Kollektive
Verteidigung
Auslandeinsätze:
§
Afganistan (ISAF)
§
120
Soldaten in
Provinz
Helmand, Süd-Afghanistan
§
CIMIC
(donations of funding and equipment, MoD
und
MFA
Beamte,
medical cooperation)
§
Kosovo (KFOR)
§
30
Soldaten
ESTRIF
§
Baltische
air policing
EU
CFSP,
ESDP
EUFOR
Althea
Militäroperation
in Bosnien-Herzegowina
EULEX
Zivilmission
im Kosovo
EUBAM
Grenzüberwachungsmission
an
der Grenze zwischen
Ukraine und
Republik
Moldau
EU
Battlegroups
Nordic Battlegroup
während der
ersten Halbjahr
2008
(Estland,
Finnland,
Schweden,
Norwegen,
Irland)
Estlands
Beitrag 49
Soldaten
Bereit für eine
Teilnahme bei der nächsten Rotationsperiode
2011
Transatlantische
Kooperation
Militärpräsenz
und
kontinuierliche Teilnahme der USA bei der
Sicherheitsgewährleistung in Europa; ist wichtig, neue
Initiativen (z.B. missile defence); sind positiv
Operation Iraqi Freedom
36 Soldaten in Al-Tajica 20 km von Bagdad
Cyber
security cooperation
Nordisch-Baltische
Zusammenarbeit
Baltic Defence College, höhere
militärische
Ausbildung
BALTRON, baltisches
Minenjagdgeschwader
BALTNET, joint air surveillance network
BaltBat
§
gemeinsames
Bataillon
von
1000 Soldaten
unter
NATO NRF-14
um
2010
§
Gemeinsame Rüstungsbeschaffungsmassnahmen
§
Panzerabwehrmunition
von
SAAB-Bofors
Nordic Battlegroup
Nordic-Baltic cooperation
Forum
NB8
Sicherheitspolitische
Kooperation
mit der
Ukraine
Estnische
Streitkräfte
Primäre Verteidigungsfähigkeit
Allgemeine
Wehrpflicht
Grundwehrdienstleistende
Berufssoldaten
Reservisten
Rolle
der Streitkräfte:
kollektive
Verteidigung und
internationales Krisenmanagement
Demonstration der nationalen Souveränität
Teilnahme an internationalen Friedensoperationen
Internationale
Verteidigungskooperation
Istanbul criteria 8/40
8% sind
schon erreicht
40% bis
zum
Jahr 2010
Kaitseliit –
freiwilliger Heimwehr
Verteidigungsbudget
Budgetzuwachs
während der letzten
2 Jahre
ungefähr
25%
Inoffizielle
Forderung der
NATO
von
2% der GDP
wird erfüllt im
Jahre 2010
Grösste Ausgabe ist
Spezialausrüstung
(27% von
budget)
Investitionen
Rekonstruktion des
Marinehafens
in Tallinn
Modernisierung
des Luftwaffenstützpunktes in
Ämari
In
Zusammenarbeit mit
NATO Security Investment Program
Funktion
als
NATO Interoperable airfield
Welche sind die grössten Herausforderungen?
Ausbau der Streitkräfte in optimaler Grösse
– Rekrutierung
– Ausbildung
– Militärische Transportfähigkeit
Teilnahme an der
NATO Strategic Airlift Capability
Programme
Baltic air policing
Was passiert nach
2018?
– Joint Baltic analysis bis
zum Jahr 2011
–
Endgültige
Lösung
bis
zum Jahr 2018
Zusammenfassung
Estland
hat sich entwickelt von einem
Verbraucher der
Sicherheitsanstrengungen
zum Sicherheitsanbieter
Verteidigungshaushalt wird wachsen, aber wegen der
Bevölkerungszusammensetzung wird der Zuwachs eher qualitativ als
quantitativ sein
Estlands Sicherheit bleibt nur erhalten durch eine ständige
internationale Zusammenarbeit
Die
offizielle Diskussion wurde vom Referenten und Sektionsleiter
sehr zielgerichtet geführt.
Weiterführende Fragen konnten bei dem sich anschließenden
kleinen Imbiss beantwortet werden.
Fotos
Major Agur Benno bei seinem Vortrag.
Der Sektionsleiter Dr. Hecht dankt dem Referenten. |