• Do, 15. März 2012
    Potsdam
    Vortrags- und Diskussionsabend
    "Zur deutschen Sicherheitspolitik
    ab 1989 bis 1994"
  • Sa, 25. Februar 2012
    Dresden
    Sicherheitspol. Eintagesseminar
    "Das unbekannte, fremde Land -
    Was geht uns Afghanistan an?"
  • Do, 23. Februar 2012
    Halle (Saale)
    3. Vortrag Wintervortragsreihe
    "Migration Ende des 2. Weltkriegs
    - Psychosoziale Langzeitfolgen"
  • Mi, 15. Februar 2012
    Strausberg / Königs Wusterhausen
    ZIF-Informationsveranstaltung
    "Grundsätze der Inneren Führung
    der Bw in einer Berufsarmee"
  • Fr, 27. Januar 2012
    Strausberg / Königs Wusterhausen
    Eigenbericht zur Buchlesung
    "Kontrollierte Feindschaft"
    am 24.01.2012

Nachschau - Veranstaltung am 16.04.2008

Die Verteidigungs- und Sicherheitspolitik der Republik Estland“

Referent:

Major Agur Benno, 

Heeresattaché und Stv. Verteidigungsattaché der Botschaft der Republik Estland, Berlin

Grundsätze der Staatsverteidigung Estlands

Gefahren und Herausforderungen der nationalen Sicherheit als Mitglied in NATO und EU

Beziehungen mit Allierten und Nachbarn

Streitkräfte Estlands

Die grössten Herausforderungen der estnischen Verteidigungspolitik

Welche sind die Grundzüge der Verteidigung Estlands?

Unteilbarkeit der Sicherheit

Bedürfnis für internationale Sicherheitskooperation

Gemeinsame Verteidigung der demokratischer Werte

Glaubwürdige Abschreckung

Welche Gefahren gibt es für Estland?

Direkter militärischer Konflikt
Wahrscheinlichkeit ist minimal

Unkontrollierbare Entwicklungen in der Welt und internationale Krisen

Gefahr durch Druck von Aussen 
(Geschehnisse in April 2007)

Langwierige politische, ökonomische und soziale Konsequenzen

Gefahr von Cyber-Angriffe

Gefahr des internationalen Terrorismus

Gefahren durch organisierte Kriminalität, human activity and Naturkatastrophen, Gefahren sozialen und wirtschaftlichen Ursprungs

Wie verteidigt sich Estland?

Internationale Dimension

Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen (NATO, EU)

Bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit (transatlantische Beziehungen, Nordisch-Baltische Zusammenarbeit)

Nationale Dimension

Struktur der nationalen Verteidigung Estlands

Internationale Dimensionen

NATO

Militärische Sicherheit und internationale Zusammenarbeit

Kollektive Verteidigung

Auslandeinsätze:

§     Afganistan (ISAF)

§     120 Soldaten in Provinz Helmand, Süd-Afghanistan

§     CIMIC (donations of funding and equipment, MoD und MFA Beamte, medical cooperation)

§     Kosovo (KFOR)

§     30 Soldaten ESTRIF

§     Baltische air policing

EU

CFSP, ESDP

EUFOR Althea Militäroperation in Bosnien-Herzegowina

EULEX Zivilmission im Kosovo

EUBAM Grenzüberwachungsmission an der Grenze zwischen Ukraine und Republik Moldau

EU Battlegroups

Nordic Battlegroup während der ersten Halbjahr 2008 (Estland, Finnland, Schweden, Norwegen, Irland)

Estlands Beitrag 49 Soldaten

Bereit für eine Teilnahme bei der nächsten Rotationsperiode 2011

Transatlantische Kooperation

Militärpräsenz und kontinuierliche Teilnahme der USA bei der Sicherheitsgewährleistung in Europa; ist wichtig, neue Initiativen (z.B. missile defence); sind positiv

Operation Iraqi Freedom 
36 Soldaten in Al-Tajica 20 km von Bagdad

Cyber security cooperation

Nordisch-Baltische Zusammenarbeit

Baltic Defence College, höhere militärische Ausbildung

BALTRON, baltisches Minenjagdgeschwader

BALTNET, joint air surveillance network

BaltBat

§     gemeinsames Bataillon von 1000 Soldaten unter NATO NRF-14 um 2010

§     Gemeinsame Rüstungsbeschaffungsmassnahmen

§     Panzerabwehrmunition von SAAB-Bofors

Nordic Battlegroup

Nordic-Baltic cooperation Forum NB8

Sicherheitspolitische Kooperation mit der Ukraine

Estnische Streitkräfte

Primäre Verteidigungsfähigkeit

Allgemeine Wehrpflicht

Grundwehrdienstleistende

Berufssoldaten

Reservisten

Rolle der Streitkräfte:

kollektive Verteidigung und internationales Krisenmanagement

Demonstration der nationalen Souveränität

Teilnahme an internationalen Friedensoperationen

Internationale Verteidigungskooperation

Istanbul criteria 8/40 
  8% sind
schon erreicht 
  40% bis
zum Jahr 2010

Kaitseliit – freiwilliger Heimwehr

Verteidigungsbudget

Budgetzuwachs während der letzten 2 Jahre ungefähr 25%

Inoffizielle Forderung der NATO von 2% der GDP wird erfüllt im Jahre 2010

Grösste Ausgabe ist Spezialausrüstung (27% von budget)

Investitionen

Rekonstruktion des Marinehafens in Tallinn

Modernisierung des Luftwaffenstützpunktes in Ämari

In Zusammenarbeit mit NATO Security Investment Program

Funktion als NATO Interoperable airfield

Welche sind die grössten Herausforderungen?

Ausbau der Streitkräfte in optimaler Grösse

           –        Rekrutierung

           –        Ausbildung

           –       Militärische Transportfähigkeit

Teilnahme an der NATO Strategic Airlift Capability Programme

Baltic air policing

Was passiert nach 2018?

           –       Joint Baltic analysis bis zum Jahr 2011

           –       Endgültige Lösung bis zum Jahr 2018

 

Zusammenfassung

Estland hat sich entwickelt von einem Verbraucher der Sicherheitsanstrengungen zum Sicherheitsanbieter

Verteidigungshaushalt wird wachsen, aber wegen der Bevölkerungszusammensetzung wird der Zuwachs eher qualitativ als quantitativ sein

Estlands Sicherheit bleibt nur erhalten durch eine ständige internationale Zusammenarbeit

Die offizielle Diskussion wurde vom Referenten und Sektionsleiter sehr zielgerichtet geführt. 

Weiterführende Fragen konnten bei dem sich anschließenden kleinen Imbiss beantwortet werden.

 

Fotos

Major Agur Benno bei seinem Vortrag.

Der Sektionsleiter Dr. Hecht dankt dem Referenten. 

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