Nachschau - Veranstaltung am 12.04.2011

 

 

Exkursion der GfW Sektion Strausberg

in Zusammenarbeit mit der

GfW-Sektion Berlin

zum Thema

 April 1945:

Die Seelower Höhen und die Festung Küstrin

mit drei Vorträgen, Museumsführung und feierlicher Kranzniederlegung

Referent:

Gerd Ulrich Herrmann

Leiter der Gedenkstätte Seelower Höhen

 

am Dienstag, 12. April 2011, 10.00 Uhr – ca. 16.30 Uhr

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Sektionseigener Bericht

Besuch der Gedenkstätte Seelower Höhen

und der Festung Küstrin

 

Fast zeitnah zu den Ereignissen zu Beginn der Berliner Operation im April 1945 besuchten am 12. April 2011 eine Gruppe von 45 Mitgliedern und Freunden der GfW-Sektion Strausberg und der Kameradschaft ehemaliger Soldaten, Reservisten und Hinterbliebener des DBwV Strausberg sowie Gäste aus Berlin die Gedenkstätte Seelower Höhen und die Festung Küstrin.

 

Gedenkstätte und Museum Seelower Höhen (Foto: Herrmann)

Der Leiter der Gedenkstätte, Gerd-Ulrich Herrmann, informierte in einem Einführungsvortrag über die historischen Hintergründe der Schlacht um die „Seelower Höhen“ und der Vorbereitung sowie Durchführung der Berliner Operation. Dabei wurden auch neue Erkenntnisse der Forschung und Auswertung sowjetischer Originaldokumente, sowie viele unbekannte Aspekte beleuchtet, wie die zum Bestand der 1. Weißrussischen Front zählenden amerikanische Panzer, Flugzeuge und Kraftfahrzeuge, der Zusammenhang der Kampfhandlungen im Osten und im Westen sowie der daraus resultierenden politischen Entscheidungen, die einen gravierenden Einfluss auf die Planung und Vorbereitung der letzten sowjetischen Großoffensive hatten.

An Schauplätzen der Kämpfe im Winter und Frühjahr 1945 erfuhren die Teilnehmer viele Einzelheiten über die Gefechte um die sowjetischen Brückenköpfe, den Einsatz verschiedener Mittel zur Brückenbekämpfung und die Handlungen beider Seiten während der Schlacht um die „Seelower Höhen,“ vom 16. bis 19. April 1945.  

 

 

Hier in Küstrin  wurde am 31.01.1945  der erste sowjetische Brückenkopf  über die Oder gebildet

(Foto: GfW-Strausberg)

Im Winter und Frühjahr 1945 starben bei den Kämpfen um die Brückenköpfe und bei der Schlacht um die Seelower Höhen mehrere Zehntausende Soldaten vieler Nationen.

Nach 1945 entstand hier am authentischen Ort ein in Deutschland einmaliges Denkmalensemble von internationaler Bedeutung, in Einheit von sowjetischem Ehrenmahl, Kriegsgräberstätte  sowie deutscher Gedenkstätte und Museum.

Heute ist es ein Ort der gesamtdeutschen Erinnerungskultur an den Zweiten Weltkrieg, seine Folgen und seine unterschiedlichen Darstellungen.

Zum Abschluss des sehr informativen und zum Nachdenken anregenden Tages besuchten wir die ständige Ausstellung und die eindrucksvolle Außenanlage der Gedenkstätte Seelower Höhen.

Zum Gedenken an die vielen gefallenen Soldaten beider Seiten wurde von uns am Ehrenmal ein Blumengebinde niedergelegt.

Wolfgang Krieger

Leiter der GfW-Sektion Strausberg

 

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