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Besuch der Botschaft des
Königreichs der Niederlande
Am
19.10.2009 um 15:00 Uhr besuchte die Sektion Strausberg
die
Botschaft des Königreichs der Niederlande in Berlin, eine
Kooperationsveranstaltung mit der Kameradschaft Ehemaliger
Strausberg im Deutschen Bundeswehrverband organisierte
Veranstaltung, die zugleich auch den Mitgliedern der GfW-Sektion
Berlin angeboten wurde. Insgesamt nahmen 72 Teilnehmer, davon 35
aus Strausberg und 37 aus dem Bereich Berlin an diesem gut
organisierten und hochinteressanten Besuch teil.
Zu
Beginn wurde uns die Architektur des Botschaftsgebäudes im Herzen
Berlins in Form einer Filmpräsentation erläutert. Die von Königin
Beatrix am 02. März 2004 eingeweihte Repräsentanz der Niederlande
in Deutschland überzeugt als gelungene Architektur, die Harmonie,
Kunst und Ästhetik in sich vereinigt.
Im
Vortrag des Verteidigungsattache Oberst i. G. Frans Vrenken gab es
sehr
interessante
Informationen über die 64000 Mann starken Streitkräfte der
Niederlande, die mit ca. 2300 Soldaten in 8 Einsatzorten im Rahmen
der NATO und der UNO präsent sind, darunter sind mehr als 1900
Soldaten in Afghanistan im Einsatz. Die Wandelung der Streitkräfte
1995 von einer Wehrpflichtarmee in eine Berufsarmee brachte nicht im
vollen Umfang den erwünschten Erfolg. Probleme gibt es heute mit der
personellen Auffüllung der Streitkräfte.
Angesprochen wurden die Probleme mit der Ausrüstung der Truppe, da
es keine eigene Rüstungsindustrie in den Niederlanden gibt. Der
Reservistendienst
bildet bei den Streitkräften der Niederlande eine wichtige Säule bei
der Landesverteidigung und der Erfüllung wichtiger Aufgaben durch
die Streitkräfte. Eine interessante Bemerkung im Vortrag gab es zu
dem, vom Parlament geplanten Ausstieg der Niederlande aus dem
Afghanistaneinsatz noch im Jahre 2010.
Nach dem
Vortrag und der ausführlichen Beantwortung der vielen Fragen unserer
Teilnehmer durch Oberst Vrenken dankte Oberst a.D. Krieger im Namen
aller Anwesenden für den freundschaftlichen Empfang und die
interessanten Ausführungen.
Beim
anschließenden Empfang durch die Botschaft gab es ausreichende
Gelegenheit, das Gehörte im kleinen Kreis zu diskutieren und zu
vertiefen.
Wolfgang Krieger
Sektionsleiter |